Kirchentonarten
für die kirchliche Musik entwickelte Tonleiter des Mittelalters. Sie sind von den altgriechischen
Tonleitern, von denen sie die Namen übernommen haben, grundverschieden. Es wurden bis zum 16. Jahrhundert 12 Tonarten gebildet, die sich voneinander durch
den Grundton und die Lage der zwei Halbtonschritte innerhalb der Leiter unterscheiden.
Sie wurden später von den Dur- und Molltonleitern
abgelöst
- Tonleitern des Mittelalters, die in authentische
- dorisch (d - d)
phrygisch (e = e)
lydisch (f =
f)
mixolydisch (g = g)
und plagale
hypodorisch (a - a)
hypophrygisch (h = h)
hypolydisch (c = c)
und
hypomyxolydisch (d = d)
eingeteilt werden