Komponisten A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Leben Werke Geschichte Einspielungen Literatur Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Komponist Nach-/Vorname: geboren: gestorben: Leben: Michael Praetorius (Schulthei, Schulz, Schulte) wurde am 15. 2. 1571 in Creuzburg an der Werra als Sohn des lutherischen Pfarrers Michael Schulteis (um 1515 bis nach1583) geboren. Er wuchs in Torgau auf, besuchte die Lateinschule in Zerbst und ging1585 an die Universitt Frankfurt an der Oder. Schon whrend des Studiums versah er den Organistendienst an der Marienkirche, 1589 trat er dann als Organist an der Schlokapelle in Grningen bei Halberstadt in dieDienste des Bischofs Heinrich Julius von Halberstadt. Im Jahr 1594 wurde der Bischof Herzog von Braunschweig und Lneburg und bersiedelte nach Wolfenbttel. Der Organist folgte ihm in die neue Residenz, wo er 1604 Hofkapellmeister wurde und am 15. 2. 1621 starb. Neben seiner Ttigkeit in Wolfenbttel hielt er sich hufig an verschiedenen Frstenhfen als musikalischer Berater auf, besonders am kurschsischen Hof in Dresden, in Halle und in Magdeburg, im Jahr 1617 auch in Sonder ausen. Er war weithin zur Autoritt aufdem Gebiet der Musik geworden. Sein Onkel Christoph Praetorius (um 1530, Bunzlau, bis 1609, Lneburg), deutscher Kantor und Komponist, studierte in Wittenberg,wirkte von 1562 bis 1582 an Kirche und Schule St. Johannis in Lneburg, wo er den Rest seines Lebens als Pensionr verbrachte. Nation: