Komponisten A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Leben Werke Geschichte Einspielungen Literatur Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Komponist Nach-/Vorname: geboren: gestorben: Leben: Johann Georg Leopold Mozart wurde am 14. 11. 1719 in Augsburg als ltester Sohn des Buchbindermeisters Johann Georg Mozart (1679-1736) geboren. Er besuchte das Salvatorgymnasium seiner Geburtsstadt und sang in den Kirchenchren von St. Ulrich und des Klosters zum Heiligen Kreuz. Im Jahr 1737 ging er nach Salzburg, um an der Universitt zu studieren, mute aber seine Absicht aus wirtschaftlichen Grnden nach zwei Jahren aufgeben und trat als Kammerdiener und als Violinist in grfliche Dienste. Sein Dienstgeber brachte ihn 1743 an der Frsterzbischflichen Hofkapelle zunchst als vierten, sodann als zweiten Violinisten unter; er stieg 1757 zum Hof- und Kammerkomponisten und 1763 zum Vizekapellmeister auf. Allen Anstrengungen entgegen, erreichte er den hochbegehrten Posten eines Ersten Kapellmeisters nie. Von 1760 an, nachdem er die geniale Veranlagung seines Sohnes Wolfgang Amadeus erkannt hatte, widmete er sich ganz dessen Ausbildung und Erziehung. Ab 1762 folgte eine Reise nach der anderen, um den Sohn mit der Tochter und spter den Sohn allein als Wunderkinder der Welt vorzustellen. Der frhe Tod des Sohnes ist auf den rcksichtslosen Fanatismus des Vaters, ihn und damit sich selbst berhmt und wohlhabend zu machen, zurckzufhren. Seine Frau, Anna Maria Mozart, geborene Pertl (25. 12. 1720, St. Gilgen, bis 3. 7. 1778, Paris), die er 1747 geheiratet hatte, mute trotz ihrer geschwchten Gesundheit den Sohn nach Paris begleiten und in der Fremde als Opfer seiner Sucht, sich als Vater eines weltberhmten Musikers zu sehen, sterben. Er vermochte nicht zu begreifen, da sein Sohn nicht als Wundertier durch die Welt gefhrt werden konnte und sich dessen Gre auf einer hheren, fr ihn selbst unerreichbaren Ebene offenbarte. Es hat den Anschein, da Leopold Mozart erst 2 Jahre vor seinem Tod am 28. 5. 1787 in Salzburg zumindest zu ahnen begann, welches Format der Sohn hatte, den er zu seinem Geschpf machen wollte. Nation: