Komponisten A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Leben Werke Geschichte Einspielungen Literatur Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Komponist Nach-/Vorname: geboren: gestorben: Leben: Carl Maria Friedrich Ernst von Weber wurde am 18. 11. 1786 in Eutin, Holstein, als Sohn des Franz Anton von Weber (1734, Zell im Wiesental, Schwarzwald, bis 16.4.1812, Mannheim), zunchst kurpflzischer Gardeleutnant, darauf frstbischflicher Kapellmeister in Eutin, zuletzt Leiter einer von ihm gegrndeten Schauspielgesellschaft, und der Genovefa Brenner (2.1.1764, Marktoberdorf im Allgu, bis 13.3.1798, Salzburg) geboren. Von seinem Stiefbruder Fritz (Fridolin Stephan Johann Nepomuk Andreas Maria) von Weber (29.11.176 1, Hildesheim, bis 11.3. 1833, Hamburg), Snger und Bratschist, Schler von Joseph Haydn, erhielt er den ersten Musikunterricht. Seit frhester Kindheit wurde er auf ausgedehnte Reisen der Theatergruppe des Vaters nach Wien und durch Deutschland mitgenommen und mit Theater und Musik vertraut gemacht. Den ersten Klavierunterricht erhielt er von Johann Peter Heuschkel (um 1770, Harras, Meiningen, bis 5.12.1853, Biberich), Oboist, Organist der Hofkapelle Hildburghausen, und Komponist. In Salzburg, wohin die Familie Weber gezogen war, setzte Michael Haydn den Unterricht fort; in Mnchen, wo die Familie 1798 landete, wurde er von Johann Nepomuk Kalcher (1766-1826) und von Johann Evangelist Valesi unterwiesen und schrieb bereits seine ersten Kompositionen. Nach mehreren Reisen kam er 1803 nach Wien, studierte dort noch bei Abb Vogler und trat mit Johann Nepomuk Hummel und Johann Gnsbacher in Verbindung. ber die Vermittlung von Abb Vogler erhielt er mit siebzehneinhalb Jahren die Kapellmeisterstelle am Theater in Breslau (Wroclaw). Er konnte diese Stelle nicht lange halten, weil er mit dem Domkapellmeister Joseph Ignaz Schabel (1767-1831), der sich bergangen sah, und mit seinem jeder Neuerung abholden Ensemble in Konflikt geriet, obschon ihn ein kleiner Freundeskreis, darunter der vielseitige Instrumentalist, Musiklehrer und Komponist Friedrich Wilhelm Berger (16.5.1780, Breslau, bis 9.5.1827, Breslau), untersttzte. Im Jahr 1806 wurde er Musikintendant bei Prinz Eugne von Wrttemberg (1788-1857) und kam ein Jahr darauf zu dessen Bruder Knig Friedrich I. von Wrttemberg (1754-1816) als Sekretr. Diese Stelle verschaffte ihm etwas finanzielle Sicherheit und die Mglichkeit, die umfangreiche Schlobibliothek zu bentzen. Durch eine Intrige verlor er jedoch diese Stelle sehr bald und wurde landesverwiesen. Opernkapellmeister Franz Danzi, mit dem er in Stuttgart Freundschaft geschlossen hatte, empfahl ihn dem Kapellmeister von Mannheim, Peter Ritter (1763-1846). Er hielt sich in der Folgezeit in Heidelberg und Darmstadt als Pianist auf; 1811 konzertierte er in der Schweiz und reiste sodann mit dem Klarinettisten Heinrich Josef Brmann nach Prag, Leipzig, Dresden, Gotha,Weimar, Frankfurt am Main, Nrnberg, Bamberg, Berlin und wieder nach Prag, wo er 1813 Operndirektor am Landstdtischen Theater wurde. 1816 erhielt er die Berufung als Musikdirektor der Deutschen Oper in Dresden, die er neben der von Francesco Morlacchi geleiteten Italienischen Oper zu einem so bedeutenden Ansehen brachte, da man von einem Ende der Prvalenz der Italienischen Oper in Dresden sprechen konnte. In Dresden heiratete er 1817 die Sngerin Carolina Brandt (19.11.1794, Bonn, bis 23.2.1852, Dresden). Sein Gesundheitszustand war der rastlosen kompositorischen Ttigkeit neben den Pflichten seines Amtes nicht gewachsen; er mute 1824 eine Kur in Karlsbad nehmen, die aber wenig erfolgreich war. Aus London erhielt er den Auftrag, eine Oper zu schreiben. Als er sie vollendet hatte und nach London reiste, um sein Werk kontraktgem zu dirigieren, war er bereits schwer krank und starb dort am 5. 6. 1826. Er wurde in London beigesetzt. ber das Betreiben Richard Wagners wurde er 1844 nach Dresden berfhrt und auf dem Alten Katholischen Friedhof bestattet. Richard Wagner hielt die Trauerrede. Nation: