Komponisten A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Leben Werke Geschichte Einspielungen Literatur Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Komponist Nach-/Vorname: geboren: gestorben: Leben: Franz Liszt (Ferenc) wurde am 22. 10. 1811 in Doborjn, Ungarn (heute Raiding, Burgenland), geboren. Sein Vater, Adam List (16.12. 1776, Edelstal, bis 28.8.1827, Boulogne-surMerl), war Gutsverwalter und mit Maria Anna Lager (9.5.1788, Krems, Niedersterreich, bis 6.2.1866, Paris) verheiratet und magyarisierte die Orthographie seines Namens in Liszt. Der Unterricht des Vaters ermglichte es ihm, 1819 in Baden bei Wien, in Sopron und 1820 in Preburg als Pianist aufzutreten, worauf ihm mehrere ungarische Magnaten zur weiteren Ausbildung ein Stipendium aussetzten. In Wien wurde er Schler von Carl Czerny und Antonio Salieri, spielte Ludwig van Beethoven vor, der ihn lobte, und lernte Franz Schubert kennen. In Paris, wohin er sich mit seinen Eltern begeben hatte, hoffte er, in das Conservatoire aufgenommen zu werden, obwohl er Auslnder war, doch Luigi Cherubini, der Wunderkinder nicht mochte, wies ihn ab, so da er gezwungen war, bei Ferdinando Paer und Antonin Rejcha Privatunterricht zu nehmen. Die Konzerte, die er zu jener Zeit in Paris gab, festigten sofort seinen Ruf als Pianisten erster Ordnung. Seine Konzertreisen kreuz und quer durch Europa wurden zu Triumphzgen und glichen denen des Violinvirtuosen Niccol Paganini; er wurde einmtig als bedeutendster Klaviervirtuose seiner Zeit anerkannt, der eine bisher nicht gekannte Hhe der Pianistik erreicht hatte. Im Jahr 1842 wurde er als Hofkapellmeister nach Weimar berufen. Die Konzertreisen, die ihn bis nach Konstantinopel und in das Innere Rulands fhrten, setzte er fort. In Kiew ging er mit der ukrainischen Frstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, geborene Iwanowska (8. 2. 1819, Monastersiska, Gouvernement Kiew, bis 8.3.1887, Rom), eine Lebensgemeinschaft ein. Um die Scheidung der Frstin zu betreiben und sie zu heiraten, ging er mit ihr 1858 nach Rom. Als dies scheiterte, nahm er die niedrigen Weihen und lebte als Abb Liszt in Rom, Budapest, Weimar und Bayreuth, wo er am 31.7. 1886 starb. Die Frstin und seine Tochter Francesca Gaetana Cosima (24. 12. 1837, Como, bis 1.4.1930, Bayreuth) aus seiner Lebensgemeinschaft mit Comtesse Marie Catherine Sophie d'Agoult, geborene Vicomtesse de Flavigny (30. 12. 1805, Frankfurt am Main, bis 5. 3. 1876, Paris), Gattin von Hans von Blow und spter von Richard Wagner, waren Testamentsvollstrecker. Sein Grab fand er auf dem Friedhof von Bayreuth. Nation: