# Leben Carl Maria Friedrich Ernst von Weber, geboren am 18. oder 19. November 1786 in Eutin, entstammte einer weitverzweigten Künstlerfamilie. Seine Kindheit war von unsteten Reisen geprägt, die ihn früh mit dem Theaterbetrieb vertraut machten. Er erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung, unter anderem bei Michael Haydn in Salzburg und dem Abbé Vogler in Wien, der seinen musikalischen Horizont entscheidend erweiterte. Schon mit 14 Jahren komponierte er seine erste Oper "Das Waldmädchen".
Nach frühen Kapellmeisterpositionen in Breslau (1804) und später in Prag (1813), die ihn mit den praktischen Aspekten des Opernbetriebs vertrauten, fand Weber in Dresden seine finale Wirkungsstätte. Ab 1817 leitete er dort die Königliche Hofoper, wo er sich mit Eifer der Etablierung einer deutschen Opernkultur widmete und sich gegen die Dominanz italienischer Opern durchsetzte. Trotz gesundheitlicher Probleme – er litt an Tuberkulose – blieb er unermüdlich kreativ. Seine Ehe mit der Sängerin Caroline Brandt brachte ihm persönliche Stabilität. Weber verstarb am 5. Juni 1826 in London, während der Proben und Aufführungen seiner letzten Oper "Oberon".
# Werk Webers Œuvre ist von einer innovativen Geisteshaltung und einem tiefen Verständnis für die Ausdrucksmöglichkeiten der Musik geprägt.
Opern
Konzertwerke
Weber war ein Meister der Instrumentierung und komponierte bedeutende Werke für Soloinstrumente mit Orchester:Kammermusik und Vokalwerke
Sein Kammermusik-Repertoire umfasst unter anderem das Trio g-Moll für Flöte, Cello und Klavier sowie mehrere Klaviersonaten. Auch im Bereich des Liedes und der Chorwerke leistete Weber bemerkenswerte Beiträge, oft mit patriotischen oder volkstümlichen Themen.# Bedeutung Carl Maria von Weber gilt als der Begründer der deutschen romantischen Oper. Sein Einfluss auf die nachfolgende Generation von Komponisten, insbesondere auf Richard Wagner, ist kaum zu überschätzen.
Webers Musik, insbesondere "Der Freischütz", markiert einen Wendepunkt in der Musikgeschichte und legte den Grundstein für die reiche Tradition der deutschen Oper des 19. Jahrhunderts.