Eduard Hanslick bersicht Vorwort Kapitel I. a Kapitel I. b Kapitel II. Kapitel III. Kapitel IV. Kapitel V. Kapitel VI. Kapitel VII. Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Eduard Hanslick - Vom Musikalisch Schnen Vorwort Das die bisherige Aesthetik der Tonkunst einer durchgnigen Revision bedarf, wid kaum von Kundigen geleugnet werden. Die Grundstze hinzustellen, die eine solche Revision in ihrer kritischen und construierenden Thtigkeit festzuhaltn htte, ist die Aufgabe deiser Schrift. Vllig fern liegt mir hierbei der unter den musikalisch-sthetischen Monographien beinahe epidemische Dnkel, es schlummert in diesen wenigen Bogen eine ganze Aesthetik der Tonkunst. Zu einer solchen, — selbst in dem beschrnkten Sinne, in welchem ich sie fr mglich halte, — war vor der Hand weder die Absicht, noch die Karft ausreichend. Genug wenn es mir glckte, stegreiche Mauerbrecher gegen die verrotte Gefhlssthetik auf den Kampfplatz zu tragen und einige Grundsteine fr den knftigen Neubau bereit zu legen. Ueber die mir sehr wohl bewuten Lcken meiner Darstellung mu ich mit mit der Hoffung hinweghelfen, da fr die hier entwickelten Grundstze noch ausfhrlicherer Rede zu stehen mir einst vergnnt sein werde. Kann dieser Versuch dazu beitragen, Genu und Erkenntni des Schnen in der Tonkunst dem allein richtigen (d. i. sthetischen) Boden nher zu bringen, so soll er damit manche ihm in Ausicht stehende Ungnade fr mein Gefhl vollkommen wett gemacht haben.) Wien, den 11. September 1854 Dr. Eduard Hanslick.