Komponisten A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Leben Werke Geschichte Einspielungen Literatur Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Komponist Nach-/Vorname: geboren: gestorben: Leben: Guillaume Dufay (Du Fay) wurde um (vermutlich vor) 1400 in Fay geboren. Da es mehrere Siedlungen dieses Namens gibt, ist der Geburtsort nicht eindeutig bestimmbar. Seine erste Ausbildung erhielt Dufay an der Kathedrale von Cambrai, wo er 1409 als Kapellknabe Willemet aufschien. Bei Richard de Locqueville, einem zeitweiligen Musiker am burgundischen Hof, drfte er seine Studien fortgesetzt haben. In den Jahren 1417 und 1418 reiste er im Gefolge des Bischofs von Cambrai zum Konzil in Konstanz. Darauf fhrte ihn sein Weg nach Italien in den Dienst der einflureichen Familie Malatesta in Rimini, die enge Beziehungen zu Ostrom und zugleich zur rmischen Kurie pflegte. Sein Aufenthalt in Italien wurde durch mehrere Reisen in die Heimat unterbrochen, wo man ihm verschiedene Pfrnden bertrug. Seine Ernennung zum stndigen Kaplan von St. Fiacre (Laon) und St. Jean-Baptiste (Nouvion-le-vineux) und zum Kanonikus von St. Pierre in Tournai hinderte ihn nicht, einen lngeren Aufenthalt in Bologna zu nehmen, wo er 1428 zum Priester geweiht wurde. Im Oktober desselben Jahres wurde er ppstlicher Kapellsnger und 1431 Kanonikus an der Kirche von Lausanne, wodurch er mit dem Haus Savoyen in nhere Verbindung kam; 1434 trat er als Kapellmeister in dessen Dienste, jedoch von 1435 bis 1437 stand er erneut der ppstlichen Kapelle zur Verfgung, die damals in Florenz und darauf in Bologna Aufenthalt genommen hatte. Anschlieend ging er nach Ferrara, kehrte aber schon nach einem Jahr an den Hof von Savoyen zurck, wo er mit Unterbrechungen sieben Jahre verblieb. Ab 1451 lebte Dufay in Cambrai als allseitig hochgeachteter Musiker, Komponist und Musiksachverstndiger. Er trug den Titel eines Kaplans des Herzogs von Burgund und Baccalaureus des kanonischen Rechtes. Als er am 27. 11. 1474 zu Cambrai starb, hinterlie er mehr als 200 Kompositionen weltlicher und geistlicher Musik, die ihm einen Ehrenplatz in der Geschichte der europischen Musik sicherten. Nation: