Komponisten A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Leben Werke Geschichte Einspielungen Literatur Zuletzt Fachwort Werke - Benutzer Rechte Komponist Nach-/Vorname: geboren: gestorben: Leben: Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch wurde am 12.9.1906 in St. Petersburg geboren. Im Jahr 1919 trat er in das Konservatorium in Petrograd ein, wo er bei Leonid Nikolajew (1.8.1878, Kiew, bis 11.10.1942, Taschkent) und Maksim Steinberg studierte; 1926 wurde bereits seine 1. Sinfonie mit Erfolg herausgebracht, die seinen internationalen Ruf begrndete. Ab 1937 lehrte er am Konservatorium in Leningrad Komposition und wirkte ab 1948 in gleicher Eigenschaft am Konservatorium in Moskau. Obgleich er wegen seiner formalistischen und wenig volksnahen Kompositionen mehrfach gemaregelt wurde, stieg er zu den hchsten Ehren seines Staates auf. Der Stalin-Preis, der Lenin-Preis, der Lenin-Orden, die Titel Volksknstler der UdSSR und Held der Arbeit wurden ihm verliehen, dazu der Weltfriedenspreis und von der DDR der Stern der Vlkerfreundschaft in Gold. Seine Kompositionen. fanden inzwischen in alle Konzertsle der Welt Eingang und wurden nahezu berall begeistert aufgenommen. Die Universitten Oxford und Evanstone verliehen ihm das Ehrendoktorat, Finnland den Sibelius-Preis, England die Goldmedaille der Philharmonischen Gesellschaft, Dnemark den Sonning-Musikpreis, Frankreich den Orden der Akademie der Knste und Literatur, Schweden die Mitgliedschaft der Akademie, Rom die Ehrenmitgliedschaft der Accademia di Santa Cecilia und die DDR die Mitgliedschaft der Akademie der Knste. Er starb am 9.8.1975 in Moskau als einer der Groen der russischen Musik, der an der Gestaltung des Musikgeschehens unseres Jahrhunderts magebend mitgewirkt hat. In der Musikgeschichte des gesamten Abendlandes figuriert er als der nchste groe Sinfoniker nach Gustav Mahler, dessen Erbe er angetreten und weiterentwickelt hat. Nation: